Technische Mechanik 2: Festigkeit

Die Festigkeitslehre ist ein Teilgebiet der Technischen Mechanik. Sie befasst sich mit der Ermittlung von Spannungen und Verformungen in Bauteilen und Maschinen und vergleicht diese mit den zulässigen Materialkennwerten sowie den z.B. in technischen Regelwerken festgelegten Grenzwerten.

Die Festigkeitslehre ist damit ein wichtiges Werkzeug für ingenieurtechnische Bestimmungen

  • der mindestens erforderlichen Bauteilabmessungen,
  • der zulässigen Belastungen von Maschinen und Strukturen,
  • der zu verwendenden Werkstoffe oder
  • der Sicherheiten gegen mögliches Werkstoff- und Bauteilversagen.

Sie baut dabei konsequent auf den Erkenntnissen der Statik auf.

 

Inhalt der Lehrveranstaltungen:

1. Fragestellungen der Festigkeitslehre
2. Grundprinzipien einer Festigkeitsbetrachtung
3. Spannungen, Verzerrungen, Stoffgesetze
4. Stäbe und Stabsysteme
5. Biegung von Balken und balkenartigen Tragwerken 
6. Schubbeanspruchungen
7. Torsion von Wellen und Tragstrukturen
8. Mehrachsige und überlagerte Beanspruchungen
9. Stabilitätsprobleme bei Stäben und Balken
10. Energiemethoden

 

Literatur:

  • Richard, H. A.; Sander, M.: Technische Mechanik, Festigkeitslehre, Springer Vieweg Verlag, 5. Auflage, Wiesbaden 2015